28.8. – Mesa Verde nach Walsenburg

Der Tag begann wie (fast) immer mit der Suche nach dem schönsten Frühstücksplatz der Welt. Diesmal wurde es eine Pichnick-Bank im Mesa Verde Nationalpark, etwas windig aber mit schöner Aussicht! Und dann begann ja eigentlich schon der erste Teil der Fahrt zurückzum Flughafen. Glücklicherweise haben wir noch den Grand Sand Dunes Nationalpark gefunden, der noch ein kleines Highlight hinzugefügt hat. 450m hohe Sanddünen mitten in Colorado. Davor weite Öde, dahinter 5000m hohe Rocky Mountains. War schon ein wenig weird!!!!

ABER JETZT NOCH EIN GANZ DICKES

an Ulrike!!!!! Für die Pflege und Wartung von Haus und Hof.

Der Herr Vater musste fotografieren, Lennart leider seinen Fuß verarzten.
Abends noch ein weiteres historisdches Hotel für die Nacht und nun geht es die letzten 160 Meilen gen Denver. Morgen sind wir dann, so Lufthans und Island Air wollen,  alle wieder in D.

Advertisements

27. August – Mesa Verde

Heute mal wieder ein Tag ohne Fahrerei … Soweit die Theorie! Nun die Praxis: jeder Nationalpark ist so groß, dass man natürlich ein Auto braucht um von A nach C über B zu kommen.

Aber erstmal frühstücken! Die Eltern hatten netterweise schon vor dem Frühstück Tickets für Balcony House besorgt. Die Attraktion in Mesa Verse sind cliff dwellings, Häuser der Indianer aus dem achten bis 12. Jahrhundert. Eines der wenigen Weltkulturerben der USA. Balcony House ist bekannt für den recht komplizierten Zugang und die sehr exponierte Lage direkt am Abgrund. Vorm Ticketverkauf erkundigte sich der nette Ranger gefühlt eine Milllion mal, ob denn auch alle Mitglieder der Familie in der Lage sind eine 10m hohe Leiter und diverse Tunnel und andere kürzere Leitern zu handeln. Als bergerfahrene Süddeutsche ist das natürlich kein Problem und der Ranger konnte überzeugt werden uns die Tickets zu verkaufen. Das Frühstück fiel etwas mager aus, dafür aber in netter Atmosphäre auf unserem Balkon. Kaffee mit Leitungtswasser … keine gute Idee … chlorhaltiger Kaffee ist einfach nicht so der Burner.

Egal, muss der Kaffeetrinker durch. Danach gings dann doch ins Auto und wir machten uns auf den immerhin nur 15 Meilen langen Weg. Balcony House war wirklich imposant. Nachdem wir noch mal die Warnungen eines Rangers und ein tollen Witz „I’am happy when 95% of you guys make it to the end, …“ über uns ergehen lassen mussten, ging es endlich los! Alle Hindernisse wurden mit Bravour gemeistert und nach kurzem Aufstieg über die 10m Leiter („Never look down!!!“) standen wir auf der ersten Terrasse des Tages. War natürlich nicht die Letzte, aber bestimmt die Eindrucksvollste.

Es folgten noch diverse nicht ganz so spektakuläre cliff dwelling und zum Abschluss der Tour eine Runde iced coffee! Ausnahme Lennart, der mit seiner Bestellung iced hot chocolate die Bedienung doch in eine Schaffenskrise warf. Letztendlich konnte man sich dann aber auf eine chocolate milk einigen und alle Krisen waren aus dem Weg geräumt.

Zum Tages- und Urlaubabschluß haben wir uns zum Abend noch den lukullischen Genüssen der, zumindest indianisch angefärbten, ganz ekzellenten Küche  der Restauarants des NP hingegeben.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

26. August: Kanab – Mesa Verde NP

Alle Zeiten in diesem Eintrag sind in Mountain-Time angegeben! Teilweise war es nämlich sehr verwirrend mit unendlich vielen „Zeitsprüngen“!

Heute verabschiedeten wir uns aus dem kleinen verschlafenem Dörfchen Kanab und setzten unsere Rückreise nach Denver fort. Der Reiseplan für heute sah wie folgt aus:

1. Abfahrt um 8.30 nach Frühstück um 7.30 (verdammt früh für Urlaub !!!)
2. Erster Zwischenstopp bei der Navajo Bridge
3. Zweiter Zwischenstopp Horseshoe Bend (Grand Canyon)
4. Dritter Zwischenstopp bei Monument Valley
5. Vierter Zwischenstopp bei den Four Corners
6. Kurzer Zwischenstopp in Cortez um Vorräte aufzustocken und zu Abend zu Essen
7. Ankunft im Mesa Verde National Park

Es war wirklich viel Fahrerei heute, deshalb waren wir alle froh über die Zwischenstopps.

Unser Tag sollte also um 7.30 mit dem Frühstück beginnen. Erstaunlicherweise waren wir ziemlich pünktlich, Ankunft im Frühstückssaal um 7.40! Nach dem Frühstück mussten wir dann noch schnell den restlichen Klein- und Großkram einpacken, bevor eine neue Runde Taschentetris startete, denn wir wollen ja die optimale Packart finden, deshalb müssen wir alles ausprobieren! Also verzögerte sich die Abfahrt auf 9 Uhr – auch noch relativ pünktlich.

Schon nach kurzem Fahren kam das erste Highlight des Tages: der Zeitsprung nach Arizona. Nur ungefähr 5 Minuten nach Abfahrt, kamen wir schon an der Grenze an und die Uhren stellten sich eine Stunde zurück. Natürlich stellten wir unsere Uhren nicht um, weil unser Tagesziel ja in Colorado liegt und Colorado bekanntlich Mountain Time hat. Dieselbe Zeit wie in Kanab.
Nach dem Zeitsprung folgte lange Zeit wenig bis gar nix. Typische westliche Einöde eben. Nach ein paar SRPRWs und SPWs (für die, die es nicht mehr wissen: „Stopp raus photo rein weiter“ und „stopp photo weiter“) kamen wir so gegen 10.45 an der Navajo Bridge an. Die Erwartungen konnten leider nicht voll getroffen werden, dennoch war es eine Eindrucksvolle Brücke über den eher enttäuschend kleinen Colorado River. Nach gefühlten 100 Photos und einem kleinem Besuch von Indianern, die versuchten ihre Sachen zu verkaufen, brausten wir schnell weiter. Wir hatten ja noch einiges vor heute!

Den Horseshoe Bend erreichten wir ohne SRPRWs! Dort angekommen war das erste was man vom Parkplatz aus sah ein kurzer Sandweg, der uns zum Horseshoepoint brachte. Der Weg ging bergauf und deshalb sahen wir erst an der Bergkuppe, dass der Weg doch ca. eine halbe Meile weit war. Aber das war uns egal. Nach kurzem Murren und Meckern ging es also weiter. Sobald wir am Horseshoe Bend ankamen, waren wir froh dass wir den Weg gegangen sind! Die Aussicht war herrlich!

                      
Nach einem kurzen Familienphotoshooting liefen wir wieder zurück zum Auto. Nachdem eine kleine Wunde verarztet war, ging es direkt weiter. Der nächste Zwischenstopp war eher ungeplant. In einem McDonalds in Page holten wir uns ein Eis. Dachten wir zumindest! An der Kasse teilte man uns mit: „Kein Eis heute!“ Also umgestiegen auf Iced Coffee. War auch sehr lecker!

Anschließend ging es weiter! Nach 2 weiteren Stunden Fahrt, erreichten wir dann das Monument Valley. Es ist bekannt aus vielen Filmen und der bekannten Marlboro-Werbung mit dem Cowboy! Die Steinformationen waren auch echt cool. Aber unser Auffassungsvermögen an Steinen ist ja schon relativ ausgelastet! Egal, rasch 100 weitere Fotos gemacht und weiter gehts! Nach kurzer Rückfahrt waren wir auch wieder an der Straße, die wir eigentlich entlaggefahren sind.

Unser nächstes Ziel waren die Four Corners. Der einzige Punkt in den USA wo vier Staaten aufeinander treffen! Nämlich: Utah, Arizona, New Mexico und Colorado. Nachdem wir einige lustige Bilderideen realisiert hatten (Liegestütze in vier verschiedenen Staaten aufeinmal, Ein Kind pro Staat, … siehe Slideshow unten) mussten wir aber weiter! Wir wollten ja schließlich heute noch ankommen und inzwischen war es bereits 18 Uhr!

Zum Glück waren es bis zum nächsten Stopp in Cortez „nur“ 70 Kilometer. Für uns als erfahrene Autofahrer kein Problem! Also eben runtergecruist und schon ne dreiviertel Stunde später waren wir da! Nachdem alle Vorräte aufgestockt waren und die zweite Runde Taschentetris, diesmal mit Einkaufstaschen, erfolgreich gespielt war, suchten wir uns ein „Restaurant“ für das Abendessen! Unsere Entscheidung fiel dann auf das „Restaurant zur goldenen Möwe“, weil es dort ein Kinderspielplatz gab. Leider war dieser wegen Reinigungsarbeiten geschlossen. Nichts destotrotz haben wir die Burger 76-80 genossen!

Nach dem Abendessen mussten wir noch weitere 15 Kilometer fahren um zu unserem Motel gelangen! Kein Problem, wir vertrieben uns die Zeit durch die Dunkelheit (20:30 Uhr) mit viel Gelache und Gerede! Am Motel angekommen, waren wir positiv überrascht! Die Zimmer sind „völlig OK!“

Nach ein wenig rumgelungere und Bilderbetrachtung, fielen wir dann ins Bett, nachdem wir mehr Sehenswürdigkeiten denn je an einem Tag besichtigt hatten!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

25.08. Kanab Tag 2

Wieder ging es früh morgens raus, heute wollten wir einen `Slot Canyon´ erkunden, ein Canyon, der zwar sehr tief ist, aber gerade mal 1,5m breit. Um 9:00 Uhr saßen wir also schon am Frühstückstisch („Die Würstchen sind voll eklig“ „Das sind keine Würstchen, das sind Hackstäbchen“ „Dann sind sie okay“), um kurz darauf wieder einmal ins Abenteuer Wildnis aufzubrechen.

Natürlich lag der Canyon weit abseits jeglicher Zivilisation und befestigter Straßenverhältnisse. Nach einigen Meilen Schotterpiste und kleineren Schlammlöchern kamen wir wieder an eine Stelle, die tiefe Zweifel an der Geländetauglichkeit unseres Toyota aufkommen ließ. Eine Matschmulde von knapp 10 Metern Länge versperrte die Straße. Breite Reifenspuren zeugten von heroischen Fahrern, die das Wagnis auf sich genommen hatten und siegreich gewesen waren – und offenbarten, dass man sehr leicht einrutschen konnte… Nachdem Lennart den Badeschlappen-Test gemacht hatte und daran zweifelte, ob wir diese Hürde bewältigbar war, fuhr ein Dodge RAM (Hauke: „Des is a gschoida Waga!“) an uns vorbei, vertiefte die Spuren im Schlamm, kam 5 Meter nach der Mulde in einer weiteren Grube ins Schlingern und schaffte es dann doch sich nicht festzufahren. Das selbst ein Dodge so sehr „struggeln“ musste, um weiterzufahren, machte uns dann doch skeptisch.

Mittlerweile hatten hinter uns zwei weitere SUVs gehalten und deren Fahrer gesellten sich zu uns. Die so entstandene 5-köpfige Expertencrew philosophierte hin und her, stampfte auf dem Boden, erörterte die Möglichkeiten von 4-Wheel-Drives, bis der Fahrer des letzten Wagens sagte, dass er eine andere Straße probieren wollte und davon fuhr. Nach kurzer weiterer Diskussion fuhr auch der andere Fahrer mit den Worten „God damn it“ davon. Auch wir beschlossen, dass wir das Risiko lieber nicht eingehen wollten und waren gerade dabei ins Auto zu steigen, als hinter uns eine Ford-Limousine hält. „Wenn die das packen, packen wir das auch“, dachten wir uns und beschlossen noch zu warten. Doch obwohl die Fahrer der Passagiere verzweifelt waren (ihre Sachen waren auf einer Ranch 5 Meilen hinter der Schlammmulde und ihr Flug nach hause ging heute Abend) waren auch sie äußerst skeptisch. Als uns dann ein Jeep entgegen kam, dessen Fahrer uns von knietiefen Schlammlöchern und einem 4-Wheel-Drive-SUV, der feststeckte berichtete, beschlossen wir, dass wir definitiv nicht weiterfahren würden. Also drehten wir um und probierten die Straße aus, die auch unser Freund von vorher genommen hatte. Wir trafen ihn nach kurzer Zeit wieder: Er hatte bereits gewendet. Todesmutig fuhren wir weiter und hielten kurz darauf an einem Fluss an. Zwar war der Boden hier fest und gut befahrbar, aber das Ufer begann mit einem 30cm Absatz, was wir dem geringen Bodenabstand unseres Autos nicht zumuten konnten. Thorbens Vorsschlag eine Brücke aus Holz zu bauen, erwies sich auch als unpraktikabel, als uns einfiel, dass unser Auto fast 3 Tonnen wiegt, und morsche Bretter von Weidezäunen dieses Gewicht wohl nicht halten würden.

Also beschlossen wir Plan B auszuführen: Wir würden zu den Toadstools-Hike fahren und diese begutachten. Toadstools sind Steine, welche auf einer dünnen Säule liegen und deswegen leicht an Pilze erinnern. Die Wanderung stellte sich als durchaus anspruchsvoll heraus, selbst kleinere Kletterpartien waren vorhanden. Die Toadstools jedoch stellten sich als äußerst wenig interessant heraus, umso besser war dafür der Ausblick ins Tal.

Auf dem Rückweg probierten wir eine Abkürzung aus, welche sich jedoch als nicht passierbar heraustellte, sodass wir am Ende eigentlich einen Umweg liefen. Macht aber nichts, das sind wir von Papas Abkürzungen gewohnt (Insidergag: über Pinneberg) und so eine Kletterpartie bei 35 Grad hat ja auch was. Als wir es dann irgendwann ins Auto geschafft hatten fuhren wir wieder in Richtung Kanab. Doch halt! Erst müssen wir noch einkaufen. „Nur kurz was für Zwischendurch“. Daraus wurde dann doch etwas mehr, schließlich brauch man auch Eis. Auch die Tatsache, dass wir kein Gefrierfach zur Verfügung hatten, kann einen echten Eisliebhaber, wie unseren Vater nicht davon abhalten welches zu kaufen, schließlich können wir „dass ja einfach heut abend aufessen“. Da Papa ein T-Shirt vom Krümelmonster trug (was ihn einige Lacher und eine Wegbeschreibung zum Keksregal von einer Dame an der Fleischtheke einbrachte) mussten wir auch noch Kekse, Muffins, etc. kaufen. Nachdem wir schließlich gezahlt hatten (und dabei eine neue Kundenmitgliedschaft erworben hatten) ging es zum Hotel und in den Pool. Nach einiger Zeit des ausgiebigen Badens und des Schulterkampfs waren wir dann alle hungrig, sodass wir in Richtung Subway aufbrachen, um uns dort zu stärken. Ihr hört richtig: Es gab keine Burger, keine Pizzas, nein, es gab Sandwiches! Abwechslung pur im Südwesten! So unglaublich es scheinen mag, nach dem Essen aßen wir tatsächlich das (mittlerweile leicht geschmolzene) Eis komplett auf, bevor wir müse ins Bett fielen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

24. August: Kanab Tag 1

Program heute: INTO THE WILD!!!!!! Leider hatten wir ja keine Karten für Cayote Buttes North (besser bekannt als die Wave) in der Lotterie gewonnen. Aber, Annette hatte doch noch Glück und wir hatten wenigstens Permits für den Südteil erhalten. Das Ziel liegt leider ca. 25 Meilen ab jeglicher Zivilisation und besonders auch jeglicher asphaltierter Strassen. Aber wir waren ja mit unserem SUV mit Allradantrieb und untersetztem Getriebe bestens ausgrüstet …

Also die Eltern morgens um 8:00 zum field office und die aktuellen Wetterbedingungen abgefragt. Da kam keine Freude auf. Aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage waren leider alle Offroadstraßen als unpassierbar deklariert und es wurde empfohlen mindestens 2 Tage zu warten um die Schlammlöcher abtrocknen zu lassen. Evtl. wurde eine kleine Chance eingeräumt über die Südzufahrt das Gebiet doch zu erreichen. Das war ein klares Let’s go!!!!!

Nach knappen 90 Minuten Fahrt ging dann das Offroadabenteuer los. Anfangs überhaupt kein Problem, Schotterstraße mit einigen kleinen Wasser- und Matchlöchern, war aber für den SUV und die fünf männlichen Mitglieder unserer Familie kein Problem. Nach 14 Meilen Schotterpiste wurde die Straße dann aber doch etwas anspruchsvoller.

VIDEO - Bitte Doppelklick !!!!

VIDEO – Bitte Doppelklick !!!!

3 Meilen weiter war dann erstmal Schluss. Ein ca. 30 Meter langes Wasser/Schlammloch mit undefinierter Tiefe und noch undefinierbarer Matschigkeit ließ dann doch bei dem „erfahrenen“ Herrn Vater Zweifel an der Eignung unseres 2.8T Gefährtes aufkommen. Insbesondere, da Hilfe mindestens 30 Meilen entfernt war und es keinen Mobiltelefonempfang gab. Somit warf die Divise RETOUR! Konnten die unerfahreneren jüngeren Familienmitglieder nicht nachvollziehen, aber manchmal muß halt die Vernunft des Alters über den Mut der Jugend siegen. Wir haben dann noch versucht über eine alternative Route das Ziel zu erreichen. Leidesind wir auch hier nach ein paar Meilen mangels Seilwinde und Sandblechen lieber wieder umgekehrt. War also nichts mit dem Abenteuer Cayote Buttes South, aber immerhin sah unser SUV nun richtig  männlich  (Zitat Hauke) aus. Ist ja auch schon mal was!!!

Um 4 sind wir dann wieder am Hotel gewesen und die Kinder haben sich an den Pool verzogen. Der Wissensdurst der Eltern war natürlich bei Weitem ncoh nicht gestillt und sie mussten noch ein wenig in der Gegend von Kanab rumcruisen um ne alte Indianerhöhle und den Coral Pink Sand Dunes SP anschauen. Die Indianerhöhle entpuppte sich als Kleinod mit hunderten fluoreszierender Steine und die Sanddünen waren zwar sandig, aber alles andere als pink. Aber es gibt definitv Leben in der Wüste!!!

Abends gabs dann noch eine Pizza am Pool, Regen und ein wenig Bier …

Diese Diashow benötigt JavaScript.

23. August: Las Vegas – Hoover Dam – Zion NP – Kanab

Langsam wurde es Zeit aus Las Vegas zu verschwinden, wenn wir nicht noch mehr Geld ausgeben wollten, als schon getan. Viel gewonnen hatten wir ja nicht. Also morgens um 9 Uhr getroffen und nach kurzem hin- und hergerenne zwischen den zwei Zimmern und einer etwas längeren Packphase, ging es los in Richtung Hoover Dam (ja, es wird nur mit einem „M“ geschrieben!). Unterwegs haben wir noch kurz etwas Kaffee und Verpflegung geholt – irgendwie mussten wir ja den Tag überleben.


Als wir am Hoover Dam ankamen, hieß es erstmal frühstücken. Aber ein Platz zu finden war relativ schwierig. Anders als der Herr Vater gesagt hat, gab es nämlich nur eine Mauer, auf der stand: „Caution! Do not sit on wall!“. Aber das war uns egal, wir wollten unser Frühstück endlich haben! Frisch gestärkt liefen wir dann, bei lockeren 35° C, über den Damm und wieder zurück.
Während der Weiterfahrt fiel dem Herrn Vater auf, dass man ja auch noch über die Riesenbrücke fahren könnte. Also gesagt, getan! Auf der Brücke fiel uns dann aber auf, dass man gar nicht runtergucken kann, weil leider eine große Betonwand die Sicht versperrte. Naja mal wieder ein kleiner Umweg …

Vom Hoover Dam ging es dann auf direktem Weg mehrere hundert Meilen weiter zum Zion National Park, einem wirklich sehr schönen Nationalpark.Natürlich gab es wieder unendlich viele mehr oder weniger interessante Steine zu bestaunen, diesmal aber von wunderschöner Flora umgeben. Nach einem kurzen aber schönen hike, ging es dann auf die letzte Etappe des Tages.

Nach weiteren 70 Meilen, kamen wir in Kanab an. Ein ungefähr 80 Meilen vom Grand Canyon entferntes, kleines, verschlafenes Städtchen. Bei der Ankunft im Hotel haben wir natürlich erstmal nach dem besten Burger der Stadt gefragt. Uns wurde das Junction empfohlen. Aber der Burger hier war ziemlich klein und auch nicht sonderlich gut. Trotzdem: hier entstanden die Burger 70-75!
Wieder zurück im Hotel wurde noch ein bisschen am „Tagebuch“ gearbeitet, bevor wir alle ins Bett fielen, um am nächsten Tag pünktlich loszukommen!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

22. August: Las Vegas Tag 2

Heute RIESENÜBERRASCHUNG. Wir sind in Vegas und DAUERREGEN!!!!!!! Allerdings traf uns das Schicksal nicht alleine. Präsiodent Obama war auch am morgen eingeflogen und eröffnete seine Rede mit „I did’nt know that there can be rain in Vegas …“. Wir also nicht alleine unwissend beschlossen sofort den Tag sinnvoll zu nutzen. Yes, we can!

Was kann es sinvolleres geben, als den Dollarkurs (ist ja doch gar nicht sooooo schlecht :)) und die niedrigen Preise für Kleidung zu nutzen, um die amerikanische Wirtschaft weiter anzukurbeln. Also dem mit Navi ausgestatteten iPhone Killer folgende wichtige Frage gestellt: „Wo ist der nächste SportsAuthority?“. Da Karin ja bekanntlich fast alles weiss, wenn man Sie nett fragt, schlugen wir  nach dem Frühstück mit Flamingo-Kaffee, wenige Meilen später in einem Vorort von Las Vegas mit entsprechenderm Laden auf. Nachdem jeglicher Bedarf an Sportartikeln gedeckt war, mussten wir noch dringend  zu einem Kohls, was ungefähr dem deutschen H&M entspricht. Ging auch in Minutenschelle (Karin sei schon wieder Dank!). Jeglicher Klamottenbedarf gedeckt, also wieder zurück ins Herz von Vegas, wo wir nach einer kurzen Pause  das Bellagio aufsuchten, um mal wieder ein Casino mit Hotel anzugucken! War auch sehr beeindruckend. Und da man ja auf einem Kasino bekanntlich nicht stehen kann, ging es dann zum Venetian. Dieses Hotel war sehr besonders, da es ein komplett künstlich angelegten Fluss mit darauf fahrenden Gondeln und eine komplett künstliche Decke in Himmelform hat. Das bringt uns wieder zu Obelix …

Lennart beeindruckte im Venetian mit einen dreiminütigen Balanceakt einer halbvollen Wasserflascheauf seinem Kopf. Leider waren die Tips sehr mager, so dass doch der Herr Vater die Rechnung fürs Dinner übernehmen musste. Dem Ärmsten qualmte schon nach 2 Tagen Vegas die Kreditkarte. Egal, zum Dinner zurück ins Caesers und einen Tisch in der Cheesecake Factory (YUMMY) geordert. Nur ne Stunde Wartezeit. Die haben wir uns mit einer kostenlosen Show (da leuchten die Augen des Herrn Vaters) vertrieben. Die Show bestand aus drei Steinfiguren, die aufeinander einredeten, wobei wir nichts verstanden, weil die Akkustik in der Halle echt grauenhaft war! Also wurde es nichts mit der kostenlosen Unterhaltung und die Kleinen haben sich die Wartezeit bei Starbucks versüßt, die Großen mit einem Margarita (Prost!).

Also alle Gläser / Becher geleert und schon war die Stunde um. Noch ein paar wenige Missverständnisse mit dem Personal geklärt und schon konnten wir uns den Wambs mit super leckeren Burgen und der Schlemmerei zum Abschluß noch ein wenig Käsekuchen und Eis vollschlagen.

Danach dann das übliche Prozedere.

Diese Diashow benötigt JavaScript.